Geschäftsordnung Bürgerhilfe Frankenhardt e.V.

Der Verein fördert zivilbürgerliches Engagement und ein soziales Miteinander der Generationen innerhalb der Gemeinde Frankenhardt. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig.

1. Mitgliederversammlung (MV)

Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung der MV sind mindestens zwei Wochen vorher bei der/dem Vorsitzenden oder seinen Stellvertretern schriftlich einzureichen (Poststempel). Der Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen MV ist dem Vorstand in schriftlicher Form unter Einhaltung der gleichen Frist anzuzeigen. 

2. Vorstand

Der Gesamtvorstand (geschäftsführender Vorstand und erweiterter Vorstand) trifft sich mindestens zweimal im Jahr zur Vorstandssitzung. Der geschäftsführende Vorstand kann alleine tagen.

Die/der Vorsitzende - oder Stellvertreter - kann bei Bedarf zu außerordentlichen Vorstandssitzungen mit einer Frist von 7 Tagen schriftlich einladen. Ansonsten erfolgt die Einladung zur Vorstandssitzung durch den Schriftführer schriftlich (per Mail) unter Nennung der Tagesordnungspunkte mindestens 1 Woche vor dem Sitzungstermin. Wenn möglich, sollten zumindest bei umfangreichen und schwierigen Themen geeignete Vorlagen für die Sitzungsteilnehmer zur Vorbereitung auf die Sitzung beigefügt sein.

Die Sitzung wird von einem der geschäftsführenden Vorstände geleitet.

Über die Vorstandssitzung ist ein Ergebnisprotokoll zu führen. Nach der Vorstandssitzung erhalten die Vorstandsmitglieder das Protokoll zur Kenntnis.

Für die Vorstandsarbeit, z.B. Sitzungen, Versammlungen, Seminare erhalten die Vorstandsmitglieder keine Entschädigung. Sie können aber bei Nachweis des entsprechenden Arbeitsaufwands im Rahmen des § 3 Nr. 26a ESTG (Ehrenamtspauschale) honoriert werden.

Auf jeden Fall werden die nachgewiesenen Aufwendungen z.B. für Portokosten, Telekommunikationskosten und alle weiteren im Interesse des Vereins verauslagten Aufwendungen, vergütet. Hierbei sind grundsätzlich die steuerlichen Vorgaben zu Höhe und Anlass bei Fahrt- und Reisekosten zu beachten, auch begrenzt auf die jeweils steuerlichen Pausch- und Höchstbeträge.

Ansprüche können innerhalb eines Quartals nach Entstehung geltend gemacht werden, solange im Einzelfall nichts anderes vereinbart worden ist.

3. Aktive Mitglieder

Für die Dauer des Dienstes ist das aktive Mitglied haftpflichtversichert und dienstreisefahrzeugversichert. Schadensfälle sind dem Vorstand unverzüglich zu melden. Ein aktives Mitglied unterliegt der Schweigepflicht. Bei Verletzung der Schweigepflicht kann der Vorstand Sanktionen verhängen. 

4. Entgeltleistungen

Als finanzielle Vergütung erhält der/die Hilfeleistende vom Hilfeempfänger in der Stunde 7,00 €. Abgerechnet wird je angefangene ½ Stunde, (3,50 €). Die erbrachte Leistung soll vorrangig direkt mit dem Hilfeempfänger abgerechnet werden, kann auf Wunsch auch per Abbuchung erfolgen. Für Fahrten mit dem PKW kann der/die Hilfeleistende dem Hilfesuchenden pro gefahrenen km 0,30 € in Rechnung stellen und persönlich vereinnahmen.

Über Inhalte und Umfang wird vor einem Einsatz ausreichend informiert.

5.Beitragszahlungen

Der Jahresbeitrag beträgt für

  • Jedes aktive und passive Mitglied 15,00 €
  • Für Familien (Ehepaare und Lebensgemeinschaften) einschließlich Kinder, solange sie im Haushalt leben, 25,00 €
  • Für fördernde Mitglieder (Firmen und Institutionen) 50,00 €

Er ist vom Mitglied bei Eintritt, danach jeweils in den ersten beiden Monaten des Folgejahres zu bezahlen. Die Zahlungsweise soll mittels Lastschriftverfahren erfolgen. Bereits bezahlter Jahresbeitrag wird bei Austritt, Wegzug oder Tod nicht zurückerstattet und bleibt beim Verein. 

6. Bürodienst

Vermittlung von Einsätzen:
Für die Einsatzvermittlung stellt die Gemeinde einen Telefonanschluss zur Verfügung – zu den Sprechzeiten der BHF können wir erreicht werden, außer an Feiertagen (montags bis freitags je 9.00-12.00 Uhr).  Jede Hauptgemeinde erhält ein Handy von der Gemeinde,  Rufumleitung wird geschaltet, die Rufumleitung kann ab Januar 2016 auch auf persönlich festgelegte Anschlüsse der Helfervermittler (während deren Einsatz) geschaltet werden. Für die Vermittlungstätigkeiten innerhalb des Vereins werden Mitarbeiter des Vereins eingesetzt.
Über Inhalte und Umfang wird vor einem Einsatz ausreichend informiert.

Sprechzeiten:
Der Verein hat wöchentliche Sprechzeiten im Rathaus eingerichtet:
Donnerstag 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
Der Verein bietet persönliche Gesprächstermine nach telefonischer Vereinbarung an. Gesprächstermine können auch außerhalb der Sprechzeiten im Rathaus an beliebigen Orten vereinbart werden.

7. Geschäftsordnung

Die Geschäftsordnung ist durch Beschluss des Vorstandes veränderbar.

Frankenhardt, 14. November 2015